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Was ist Malware?

Unter Malware (auf Deutsch: Schadsoftware oder schädliche Software) werden verschiedene Programme zusammengefasst, die für Computer schädlich sind oder sein können. Es gibt weniger schädliche Malware, wie etwa Adware, die Werbung anzeigt, und sehr schädliche Malware wie etwa Computerviren, Trojaner oder Rootkits. Diese Art von Malware kann Daten oder Programme auf einer Festplatte zerstören.

Arten von Malware

Sehr bekannt unter den Malware-Arten sind die Viren. Copmuterviren waren früher (etwa vor 20 Jahren) machmal noch eine witzige Sache, wenn man eine Email mit Virus bekam und dann immer wieder ein lustiges Lied abgespielt wurde oder Ähnliches. Heute sieht die Sache schon anders aus - leider. Denn heute werden Viren dafür "erschaffen", um Computer, sei es Hardware oder Software, zu schaden oder ganz zu zerstören. Das kann, vor allem, in Unternehmen zu immensen Schäden führen, materiell wie finanziell.

Trojaner

Zur Gruppe der Viren zählen auch die Trojaner, deren Name an das trojanische Pferd angelehnt wurde, das unbemerkt feindliche Soldaten in die Stadt Troja schmuggelte. Auch der Computer-Trojaner gelangt meistens unbemerkt auf den Computer, weil er sich in einem vermeintlich nützlichen Programm "versteckt". Führt man das Programm aus, stürzt es ab und der Trojaner übernimmt seine Arbeit. Er beginnt, Dateien oder Programme zu manipulieren, so dass nach einiger Zeitauffällt, dass irgendetwas am Computer "komisch" ist. Hier hilft nur ein aktuelles Antivirenprogramm, das den Computer vor solchen Programmen schützt.

Spyware

Vom Englischen Wort "Spy" (auf Deutsch "Spion") abgeleitet, können Sie sich sicher schon denken, was die Art von Malware auf Ihrem Computer macht: Spyware spioniert Ihre Daten aus. Das können Zugangs- oder Benutzerdaten sein, Login-Namen usw. Auch Passwörter kan Spyware u.U. auslesen. Daher ist Spyware natürlich auch gefährlich und kann zu Schaden führen. Denn die Spyware teilt dem Malware-Ersteller Ihre Daten auch mit, so dass dieser mit Ihren Daten Missbrauch treiben kann. Besonders brisant wird es bei Daten für das Online-Banking. Aber hier haben schon viele Banken Sicherheitsmaßnahmen ergriffen - für Online-Banking müssen heute oft zusätzliche Geräte zusammen mit Ihrer Bank-Karte genutzt werden.

Rootkits

Rootkits können Ihren Computer ernsthaft schädigen. Dass sich ein Rootkit in Ihren Computer eingenistet hat, bemerken Sie nicht sofort. Vielmehr läuft dieses Programm im Hintergrund und kann große Schäden anrichten. So kann ein Rootkit dafür sorgen, dass Ihr Virenscanner keine Meldung mehr zeigt, wenn sich unerwünschte Programme auf Ihrem Computer installieren. Das kann z.B. ein Keylogger sein, der Ihre Passwörter ausspioniert und so dafür sorgt, dass Fremde Zugriff auf private Daten erhalten können.

Ransomware

Diese Art von Malware ist seit Frühjahr 2017 besonders viel im Gespräch und auch weit verbreitet, nicht zuletzt durch Vertreter wie Locky oder den Bundespolizei- oder BKA-Trojaner. Dabei wird versucht, vom Opfer Geld zu erspressen, indem Dateien durch den Trojaner verschlüsselt werden. Um den Code zur Entschlüsselung zu erhalten, soll man den Erpressern Geld bezahlen. Ob dann tatsächlich die Dateien wieder entschlüsselt werden können, ist nicht sicher. Zahlen Sie daher auf keinen Fall Lösegeld an die Erpresser! Oft hilft es nur, den Computer zurückzusetzen, denn die verschlüsselten Dateien kann man nicht ohne Weiteres wiederherstellen.

Eine Infizierung des Computers mit Ransomware erfolgt oft über eine sog. "Drive-by-Infektion": dabei ruft man über einen nicht ausreichend geschützten Computer eine Website auf, die die Malware enthält. Immer öfter werden auch Links verschickt, die zu solchen Websites führen, z.B. auch über Facebook-Nachrichten. Der Link wurde dann auf Sätzen wie "OMG - Das hätte niemand für möglich gehalten", "Absolut krasses Video - kostenlos anschauen!" oder "Bist du das auf diesem Bild?" hinterlegt. Klickt man darauf, gelangt man zur Website, die die Ransomware verteilt. Oder die Infektion erfolgt über Email-Anhänge, wobei der Dateianhang hier so manipuliert wurde, dass sich die Ransomware auf dem Computer installiert.

Sie sehen - es gibt viele Wege, sich im Internet Malware einzufangen und so dem eigenen Computer zu schaden. Achten Sie bei der nächsten Email oder beim nächsten Surfen darauf und seien Sie auf der sicheren Seite. Halten Sie Ihr Antivirenprogramm immer aktuell, so dass Ihnen Malware nichts anhaben kann!

Haben Sie Fragen zu Malware, haben Sie den Verdacht, dass Ihr Computer infiziert ist oder suchen Sie ein zuverlässiges Anti-Viren-Programm? Kontaktieren Sie uns gerne: per Telefon (06831/128399), per Email (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder über unser Kontaktformular.